Aktivierung
Eigenständige Handlung, mit der ein Bonus freigeschaltet wird.
Manche Programme verlangen eine aktive Aktivierung in der App (z. B. „Bonus jetzt einlösen"-Button), bevor die Bonusbedingungen zählen. Wird sie vergessen, verfällt der Anspruch oft ersatzlos.
Auszahlungsfrist
Zeitraum, innerhalb dessen der Bonus gutgeschrieben wird.
Die Auszahlungsfrist liegt je nach Anbieter zwischen wenigen Tagen und 90 Tagen nach Erfüllung der Bedingungen. Vor allem Banken und Stromanbieter zahlen erst nach mehreren Monaten aus, um Bonus-Hopping zu vermeiden.
Bonus-Hopping
Wiederholtes Eröffnen von Konten ausschließlich für den Willkommensbonus.
Als Bonus-Hopping wird das gezielte „Mitnehmen" von Neukundenboni bezeichnet. Anbieter schützen sich davor mit Wartefristen, IBAN-Sperren oder Mindestlaufzeiten – ein Bonus pro Person und Konto ist die Regel.
Cashback
Geld-zurück-Vorteil auf getätigte Umsätze – nicht zu verwechseln mit Bonus.
Cashback bedeutet, dass ein Prozentsatz der Ausgaben rückerstattet wird (z. B. 1 % auf jede Kartenzahlung). Ein Bonus dagegen wird einmalig gutgeschrieben. Manche Anbieter kombinieren beides.
Conversion
Erfolgreiche Aktion: aus dem Interessenten wird ein Kunde.
Aus Sicht des Anbieters ist die Conversion der Moment, in dem ein Neukunde die Bonusbedingungen erfüllt (Konto eröffnet, eingezahlt, bestellt). Erst dann wird der Empfehlungsbonus ausgelöst.
Double-Sided Referral
Bonus für beide Seiten – Werbender und Neukunde profitieren.
Beim Double-Sided Referral erhalten sowohl der Werbende als auch der Neukunde eine Prämie. Im Gegensatz dazu belohnt ein Single-Sided Referral nur eine der beiden Seiten. Die meisten auf einladungscode.de gelisteten Programme sind beidseitig.
Einladungscode
Persönlicher Code eines Bestandskunden, mit dem Neukunden einen Bonus erhalten.
Ein
Einladungscode – auch Empfehlungs- oder Referral-Code genannt – ist eine alphanumerische Zeichenfolge oder ein Link, den Bestandskunden an Freunde, Familie oder Bekannte weitergeben. Wer den Code bei der Registrierung einlöst, erhält einen Neukundenbonus, der Werbende meist eine zusätzliche Prämie. Beispiele findest du in allen
Kategorien auf einladungscode.de.
Empfehlungscode
Synonym für Einladungscode – betont stärker den Empfehlungsaspekt.
Empfehlungscode wird oft im Banking- und Broker-Umfeld verwendet (z. B. bei
Trade Republic oder
N26). Funktional identisch mit einem Einladungscode.
Empfehlungsprogramm
Das vom Anbieter aufgesetzte System hinter den Codes.
Ein Empfehlungsprogramm regelt Höhe der Boni, Bedingungen, Auszahlung und Begrenzung pro Kunde. Konditionen können sich jederzeit ändern – die Aktionsseite des Anbieters ist immer maßgeblich.
Freunde werben Freunde
Marketing-Prinzip: bestehende Kunden werben neue und beide werden belohnt.
Freunde werben Freunde („Tell-a-Friend") ist das Prinzip hinter jedem Einladungscode-Programm: Der Anbieter spart klassische Werbekosten und schüttet einen Teil davon als Bonus an Werbenden und Geworbenen aus.
Gutscheincode
Code, der einen Rabatt auf einen Einkauf gewährt.
Ein Gutscheincode ist in der Regel öffentlich, befristet und für alle Kunden einlösbar. Anders als ein Empfehlungscode richtet er sich nicht gezielt an Neukunden.
KYC (Know Your Customer)
Gesetzlich vorgeschriebene Identitätsprüfung bei Banken und Brokern.
Bei Finanzdienstleistern ist eine KYC-Prüfung (Video-Ident oder Post-Ident) Pflicht, bevor das Konto vollständig nutzbar ist und der Bonus ausgezahlt wird. Ohne abgeschlossene Verifizierung wird kein Willkommensbonus gutgeschrieben.
Mindestumsatz
Voraussetzung, dass ein bestimmter Betrag umgesetzt werden muss.
Viele Boni sind an einen Mindestumsatz geknüpft (z. B. „mindestens 100 € einzahlen" oder „erste Bestellung über 20 €"). Wird dieser nicht erreicht, verfällt der Anspruch.
Neukundenbonus
Vergünstigung, die ausschließlich für Erstkunden gilt.
Ein Neukundenbonus ist an die erstmalige Registrierung gebunden. Wer bereits Kunde war oder ein Konto mit derselben E-Mail/IBAN hatte, ist meist ausgeschlossen.
Promo-Code
Allgemeiner Aktionscode, oft öffentlich und für alle Kunden gültig.
Ein Promo-Code ist breit gestreut und reduziert meist den Preis. Im Unterschied zum Empfehlungscode belohnt er nicht den Werbenden – beide Seiten profitieren also nicht.
Referral-Link
Persönlicher Link, der den Code automatisch hinterlegt.
Ein Referral-Link (Empfehlungslink) enthält den Code als URL-Parameter und ordnet die Anmeldung automatisch dem werbenden Kunden zu. Vorteil: kein manuelles Eintippen, der Bonus wird zuverlässig gutgeschrieben.
Startguthaben
Geldbetrag, der dem Konto nach Erfüllung der Bedingungen gutgeschrieben wird.
Das Startguthaben wird häufig erst nach einer Mindestaktion ausgezahlt – etwa nach der ersten Einzahlung, dem ersten Trade oder dem Eingang des ersten Gehalts. Höhe und Auszahlungsfrist stehen in den Aktionsbedingungen des Anbieters.
Tracking-Cookie
Speichert, über welchen Empfehlungslink ein Nutzer gekommen ist.
Damit der richtige Werbende den Bonus erhält, setzen Anbieter beim Klick auf den Empfehlungslink ein Tracking-Cookie. Wer Cookies blockiert oder einen anderen Browser für die Anmeldung nutzt, riskiert, dass die Zuordnung verloren geht.
Wechselprämie
Bonus für den Wechsel zu einem neuen Anbieter, häufig bei Strom/Gas/Mobilfunk.
Die
Wechselprämie wird vor allem in den Kategorien
Energie und
Telekommunikation gezahlt – meist nach 6–12 Monaten ununterbrochenem Vertragsverhältnis.
Willkommensbonus
Startguthaben oder Sachprämie, die Neukunden bei Registrierung erhalten.
Der Willkommensbonus (englisch Sign-up Bonus) ist die Prämie für Neukunden – z. B. Startguthaben in Euro, eine kostenlose Aktie, ein Reiseguthaben oder ein Rabatt auf die erste Bestellung. Höhe und Bedingungen unterscheiden sich je Anbieter.